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Pressespiegel 2011

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 09.12.2011

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Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 21.08.2011

Volles Programm für Freunde der Literatur

Herzogenrath. Gleich zu Beginn erwartet die Besucher ein Höhepunkt: Gudrun und Dietrich Hoppe vermitteln unter dem Titel «Rainer Maria Rilke - Der große Einsame» Einblicke in das Leben und Werk des Das Ehepaar «versteht es, das Thema gut aufzubereiten, sie bereiten sich fundiert auf den Abend vor und man kann aus der Veranstaltung nicht rausgehen, ohne was gelernt zu haben», sagt Professor Wolfram Hamann, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtbücherei Herzogenrath «Pro Stadtbücherei».
Die kostenlose Lesung am Freitag, 30. September, die um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Herzogenrath beginnt, ist der Auftakt des Veranstaltungsprogramms für das zweite Halbjahr, das in Kooperation von der Stadtbücherei und dem Förderverein angeboten wird.
Geschichten und Anekdoten aus dem Aachen der 1960er Jahre wird Dr. Holger Dux am Sonntag, 16. Oktober um 10 Uhr im Rahmen des literarischen Frühstücks im Eurode Live präsentieren.
Historisch und religiös wird es am Freitag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr, wenn in der Rokoko-Bibliothek in Rolduc, Kerkrade, Prof. Max Kerner einen Vortrag zur heiligen Ursula halten wird. Die Legende besagt, die heilige Ursula sei eine britannische Königstochter gewesen, die ihr Leben dem Christentum gewidmet habe. «Es hat sich ein richtiger 'Ursula-Kult' entwickelt», sagt Wolfram Hamann, «Max Kerner wird das Thema süffisant 'rüberbringen.» Ein besonderer Clou: Alle «Ursulas» haben an dem Abend freien Eintritt.
«Farben der Schuld» ist der Roman von Gisa Klönne, der die Kommission des Fördervereins Pro Stadtbücherei besonders beeindruckt hat. Und so verleiht er aufgrund dessen am Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr die 6. «Herzogenrather Handschelle» an die Autorin.
Bei Kindern beliebt
Ein seit Jahren beliebtes Angebot ist das «60 plus»-Frühstück und Literatur mit Vorlesepatinnen des Fördervereins. Jeweils am 2. Mittwoch des Monats entführen die Patinnen die Zuhörer für zwei Stunden in eine ausgewählte Welt der Literatur. «Ich bin immer wieder erstaunt, was sich die Damen für Oberthemen einfallen lassen», sagt Sigrid Hamann, Leiterin der Stadtbücherei. Der kleine Prinz, Fabeln oder Blumen sind nur einige der Mottos der vergangenen Saison.
Auch bei Kindern sind die Vorlesestunden sehr beliebt. Darum wurde das Angebot, das für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, zum kommenden Halbjahr aufgestockt und findet jeweils am 2. und 4. Donnerstag des Monats von 16 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, eine telefonische Anmeldung ist erwünscht.
Für Harry-Potter-Fans
Das Highlight für Kinder bildet in diesem Jahr die «Harry-Potter-Lesenacht». Kinder zwischen acht und zehn Jahren erleben am Freitag, 28. Oktober, Rätsel, Zaubereien und Wettkämpfe der «vier Häuser» von Hogwarts. Zwei pädagogisch vorgebildete Leser von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur werden das Programm gestalten, zwei Mitarbeiterinnen der Bibliothek werden mit den Kindern in der Bücherei übernachten. Die Teilnahmegebühr, in der auch ein Frühstück inbegriffen ist, beträgt sechs Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kinder begrenzt, Anmeldungen werden in der Stadtbücherei entgegengenommen.
Nacht der Bibliotheken
«Das Besondere» für Sigrid und Wolfram Hamann ist die Nacht der Bibliotheken, die am Freitag, 11. November, stattfindet und in diesem Hamann und HamannJahr unter dem Motto «Total verknallt in Bibliothek» steht. Begonnen wird um 17.30 Uhr mit der Kinderveranstaltung um 17.30 Uhr: Zum Thema «Wer hat Angst vorm Drachen» liest Rainer Rudloff. Der Schauspieler wird ebenfalls um 20 Uhr mit einer Kriminal-Lesung die Erwachsenen begeistern. Einen musikalischen Abschluss bildet das Konzert von Anke Brose.
Der Eintritt für die beiden Veranstaltungen liegt bei drei Euro; die Kinderlesung an diesem Tag ist kostenfrei, jedoch sollten Eintrittskarten in der Bibliothek abgeholt werden.

Literatur aus  unterschiedlicher Sichtweise: Wolfram und Sigrid Hamann freuen sich auf das nächste Halbjahr mit einem abwechslungsreichen Programm in der Stadtbücherei


Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 06.06.2011

Handschelle für Gisa Klönne

Herzogenrather Verein Pro Stadtbücherei präsentiert Preisträgerin 2011
Herzogenrath.
Bereits zum sechsten Mal wird die Herzogenrather Handschelle, der Krimipreis des Vereins Pro Stadtbücherei, verliehen. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an die Kölner Autorin Gisa Klönne für ihren Roman „Farben der Schuld“.
Das Buch handelt von einem Priestermord in der Domstadt und einem jungen Mädchen in Lebensgefahr.. Die Protagonistin - Hauptkommissarin Judith Krieger in ihrem vierten Fall und ihr Kollege klären ein dunkles Geheimnis auf, bei dem es um Schuld, Vergebung, Gisa_Kloenne_250Rache und Glauben geht. „Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr eine renommierte und sympathische Autorin, deren Werke schon in mehrere Sprachen übersetzt wurden, auszeichnen zu können“ sagt der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Wolfram Hamann.
„Nichts als Erlösung“
Gisa Klönne wurde 1964 geboren, studierte Anglistik und war als Journalistin tätig. Mit der Verleihung der Herzogenrather Hand- schelle würdigt der Verein die Leistung von Autorinnen und Autoren, deren Kriminalromane sich durch eine gute, spannende Story, hohe erzählerische Qualität und die atmosphärisch dichte Schilderung eines Milieus auszeichnen. Die Herzogenrather Handschelle wurde in den Vorjahren an Susanne Goga, den niederländischen Autor Jac. Toes, Norbert Horst, Wolfgang Schorlau und zuletzt an Ralf Kramp verliehen.
Der Preis wird Klönne am Freitag, 2. Dezember, in der Stadtbücherei Herzogenrath verliehen. Sie wird dann sowohl aus dem prämierten Roman als auch aus ihrem neuen Krimi „Nichts als Erlösung“ lesen.

Renommierte und sympathische Autorin: Gisa Klönne wird mit der Herzogenrather Handschelle ausgezeichnet


Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 11.05.2011

"Pro Stadtbücherei" setzt starke Akzente

Positive Bilanz bei der Jahreshauptversammlung
Herzogenrath
. Zur Mitgliederversammlung des rührigen Fördervereins der Herzogenrather Stadtbücherei "Pro Stadtbücherei" konnte der Vorsitzende Professor Dr. Wolfram Hamann zahlreiche Mitglieder in der neu renovierten Stadtbücherei begrüßen. Kurz skizzierte der Vorsitzende die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr mit der Verleihung des Krimipreises "Herzogenrather Handschelle" an den Eifeler Krimiautor Ralph Kramp sowie dem Auftritt des Aachener Komikers und Pantomimen Globo mit seinen "Globalladen" als besondere Highlights.
Außerdem hob er die regelmäßigen Veranstaltungen wie das literarische Frühstück im Bistrorant Eurode Live und die vielfältigen Aktivitäten der Vorlesepatinnen für Kinder und Erwachsene als wichtige Bestandteile der Vereinsarbeit hervor.
Danach folgte der Kassenbericht der Finanzbeauftragten Monika Radermacher, der zufriedenstellend ausfiel. Die Kassenprüfung ergab keinerlei Beanstandungen, wie Kassenprüferin Katharina Wehren berichtete. Die Entlastung der Finanzbeauftragten sowie des gesamten Vorstandes erfolgte einstimmig. Für die geleistete Arbeit des Vorstandes in den vergangenen drei Jahren gab es viel Beifall von den Mitgliedern.
Vorstand bestätigt
Da keine weiteren Anträge vorlagen, wurden anschließend die Neuwahlen von Vorstand und Kassenprüfern vorgenommen. Da sich der fünfköpfige Vorstand und beide Kassenprüferinnen wieder zur Wahl stellten, gab es keine Überraschungen und der alte Vorstand ist gleich dem neuen Vorstand mit Professor Wolfram Hamann als 1. Vorsitzenden, Ralph-Peter Klemp als seinem Stellvertreter, Monika Radermacher als Finanzbeauftragter, Dr. Thomas Kubicki als Schriftführer sowie Hildegard Meulenbergh als Beisitzerin. Auch die beiden Kassenprüferinnen Katharina Wehren und Bianca Friedrichsen wurden einstimmig wiedergewählt.
Zum Ende der Versammlung gab der Vorsitzende noch einen Ausblick auf einige Veranstaltungshighlights im laufenden Jahr, wie zunächst der Bücherflohmarkt zum Burgfest am Sonntag, 5. Juni. Eine weitere besondere Veranstaltung wird der Vortrag von Professor Kerner auf Rolduc am 21. Oktober zur heiligen Ursula, wobei Professor Hamann schon jetzt verriet, dass an diesem Abend alle Besucherinnen namens Ursula freien Eintritt hätten.
"Herzogenrather Handschelle"
Der Höhepunkt des Jahres wird aber sicher die Nacht der Bibliotheken in NRW am 11. November unter dem Motto "Total veknallt in Bibliothek", an der sich der Förderverein mit drei Veranstaltungen in der Stadtbücherei beteiligen wird.
Erfreut nahm das Büchereiteam die Mitteilung des Vorsitzenden auf, dass der Vorstand des Fördervereins beschlossen hat, die Anschaffung besonderer Medien, wie zum Beispiel Bilderbuchkinos sowie eine fest installierte Leinwand für die Stadtbücherei zu finanzieren. Bevor Prof. Hamann die Jahreshauptversammlung schloss, dankte er allen anwesenden Mitgliedern für ihr Erscheinen und kündigte die baldige Bekanntgabe des diesjährigen Trägers des Krimipreises "Herzogenrather Handschelle" in der Tagespresse und auf der Homepage des Vereins an.


Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 28.03.2011

Kunstmorde im Mittelpunkt
Dr. Thomas Hoeps und Jac. Toes lesen aus gemeinsamem Erstlingswerk

VON ELISA ZANDER
Herzogenrath. Man stelle sich vor - gut gelaunt geht man durch eine neue Kunstausstellung, die weit über die Stadtgrenzen hinaus von den Kritikern gelobt wird. Dann entdeckt man während des Rundgangs in einer Kunstinstallation eine Leiche. Gehört die zur Kunst oder verbirgt sich dahinter ein Verbrechen? Schnell wird sich letzteres bestätigen. Schließlich wird bekannt, dass die tote Frau ein Verhältnis mit dem Museumsdirektor hatte. Das, was sich wie eine haarsträubende Geschichte anhört, ist auch eine — nämlich die von Dr. Thomas Hoeps und Jac. Toes. Das deutsch-niederländische Autorenduo beschreibt in seinem gemeinsamen Debütroman „Nach allen Regeln der Kunst“ die Ermittlungen um die „Kunstmorde“, die der deutsche Museumsrestaurator Robert Patati gemeinsam mit der niederländischen Kommissarin Micky Spijker anstellt. Kennen gelernt hatten sich die beiden Autoren bei der „Kriminale 2004“, zwei Jahre später traten sie erneut in Kontakt mit dem Hintergedanken, gemeinsam einen Kriminalroman zu schreiben. „Ursprünglich sollte damit die Museumskultur in Mönchengladbach, Arnheim und Nimwegen angekurbelt werden“, erklärt Jac. To es. Mittlerweile gibt es bereits einen Fortsetzungsroman, ein weiterer ist in Arbeit. Ihr Erstlingswerk stellten sie gemeinsam bei einer Autorenlesung im Forum für Kunst und Kultur im Eurode-Bahnhof vor. Initiiert hatte die Veranstaltung der Förderverein Pro Stadtbücherei in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Herzogenrath und dem Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio.
Doppelte Kreativität
Einen besseren Ort hätten sie dafür wohl kaum finden können, denn die Atmosphäre für die Geschichte um einen Kunstmörder in einer Ausstellung vorzustellen, hat einen besonderen Reiz. „Wir arbeiten so harmonisch zusammen. Es ist unanstrengend“, schwärmt Thomas Hoeps. „Natürlich vorausgesetzt, man ist nicht Eitel und hat einen falschen Stolz“, fügt Jac. Toes hinzu. „Dann kann man nur gewinnen, denn gemeinsame Kreativität ist doppelte Kreativität.“ Geschrieben haben der Niederländer und der Deutsche schon vorher sehr erfolgreich, sind mit verschiedenen auch hochrangigen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Seinerzeit waren sie das erste grenzüberschreitende Autorenduo in Deutschland, mittlerweile gibt es Nachahmer. Die außergewöhnliche Kombination bringt Spannung und die Geschichte und einen außergewöhnlichen Schreibstil in das literarische Werk. Anspruchsvoll und dennoch leicht zu lesen ist die grausame Geschichte, die gespickt ist von szenischer Komik. Das Spiel der Autoren mit den Vorurteilen, die die Deutschen über die „Käsköppe“ und Niederländer über die „Moffen“ haben, bringt einen zusätzlichen Reiz.
Die Geschichte der Bücher entwickeln die Autoren stets gemeinsam, recherchieren zusammen und überlegen, welches Kapitel aus welcher Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt werden soll. „Am Ende ist dann je eine Hälfte des Buchs auf Deutsch und die andere auf Niederländisch, also brauchen wir zwei Übersetzer“, erklärt Thomas Hoeps. Untereinander gibt es bei den Autoren keine Verständigungsschwierigkeiten. Beide sprechen die Muttersprache des jeweiligen anderen fließend. Die Charaktere in den Büchern sind frei erfunden und doch stecken Züge in ihnen, die Jac. toeToes und Thomas Hoeps von sich oder von Bekannten kennen. Das macht die Figuren Micky Spijker und Robert Patati vermutlich auch so real und greifbar. Sie sind zwei unterschiedliche Personen. Er, der selbstständige Restaurator, der sich in einem Turm der Abtei ein eigenes Königreich eingerichtet hat und dort bei Käse und Wein über das Leben philosophiert. Und sie, die bodenständige Ermittlerin, die bezüglich der Leichtigkeit des Lebens von Robert Patati noch ein bisschen lernen kann. Die Charaktere ergänzen sich genauso gut, wie die Autoren selbst. Es entsteht eine zwischenmenschliche Beziehung der besonderen Art, die von den Schreibern in ihre Federhalter fließt und so die Figuren zeichnet.

Lesung im Eurode-Bahnhof: Dr. Thomas Hoeps und Jac.Toes (v.t.)
stellten ihren Roman „Nach allen Regeln der Kunst“ vor. Foto: Zander


Stadt Herzogenrath 22.02.2011

Die neue Wohlfühl-Oase im Herzen der Stadt

Buecherei_1_250Die Stadtbücherei erstrahlt nach über zweimonatiger Bauphase frisch renoviert, mit neuem Mobiliar und vielen zusätzlichen Medien in neuem Glanz. Hörbücher und Romane stehen ganz oben auf der Hitliste der Büchereibesucher.

Alle Bürgerinnen und Bürger waren zur Wiedereröffnung der neuen Wohlfühl-Oase in die Stadtbücherei eingeladen. Voller Stolz präsentierte das Bücherei-Team unter Leitung von Sigrid Hamann gemeinsam mit Bürgermeister Christoph von den Driesch und der zuständigen Beigeordneten Birgit Froese-Kindermann  die neu gestalteten Räumlichkeiten. „Wir freuen uns, diesen ansprechend gestalteten Kommunikationstreffpunkt für Jung und Alt im Herzen unserer Stadt nach über zweimonatigen Umbauarbeiten wieder eröffnen zu können“, so Buecherei_2_250der Verwaltungschef.

Er dankt dem Bücherei-Team und dem Vorsitzenden des Fördervereins „Pro Stadtbücherei e.V.“. Prof. Wolfram Hamann, der sich ehrenamtlich außerordentlich engagiert. Beigeordnete Froese-Kindermann: Die Stadtbücherei hat sich immer mehr zu einem attraktiven Erlebnisraum gewandelt, in dem nicht nur Bücher ausgeliehen werden können, sondern auch Veranstaltungen stattfinden.

„Wir haben unsere Leserinnen und Leser in den vergangenen Wochen sehr vermisst und freuen uns, dass der Betrieb jetzt wieder aufgenommen werden kann“, sind sich Sigrid Hamann und ihre Stellvertreterin, Kirsten Moss, einig.

Buecherei_3_250Über 27.000 Besucher haben alleine im vergangenen Jahr das Angebot der Bücherei genutzt.

Seit 1997 befindet sich die Bücherei in den Räumen in der Erkensstraße 2 b – mitten im Herzen der Stadt. Nach dieser Zeit waren nicht nur die Wände und Bodenbeläge renovierungsbedürftig – auch ein Teil des Mobiliars, das noch aus der Ersteinrichtung der Bücherei aus dem Jahr 1978 stammte, entsprach nicht mehr den Vorstellungen an den neugestalteten Treffpunkt.

Zeitgemäß, funktional und bedarfsorientiert sollte die Bücherei den Wünschen des Publikums angepasst werden. Eine Chance, die sich im Rahmen eines vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projektes bot und die das Büchereiteam in Herzogenrath genutzt hat. Insgesamt  wurden ca. 144.000 Euro in  den Umbau und  die neue Einrichtung sowie Medien investiert. Das Land förderte die Maßnahme mit insgesamt 50.000 Euro. Über 1000 Umzugskartons mit Medien und Möbel fanden in den vergangenen zwei Monaten in der Europaschule „Asyl“, die den Platz hierfür freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Buecherei_4_250Nach der Renovierung erwartet die Besucher u.a. ein freundlicher, offen gestalteter Eingangsbereich, neue übersichtlichere Regalsysteme, eine neue ergonomische Verbuchungstheke und eine Elternbibliothek mit gemütlicher Sitzecke, die zum Schmökern und Plaudern einlädt.  Auch für die jungen Leser wurde die Bücherei interessanter gestaltet mit einem eigenständigen Jugendbereich mit chilligen Sitzsäcken und einer Bananentheke im Obergeschoss. In Kombination mit dem Schüler-Infopoint ist der „Treffpunkt Bücherei“ für Jugendliche jetzt noch attraktiver geworden.

 „Das ist mein Lieblingsladen. Ich komme hier regelmäßig hin und freue mich, dass die Bücherei jetzt noch moderner und gemütlicher geworden ist“, so Jungleserin Saskia Ullrich, 12 Jahre.

Büchereibesucherin Andrea Leersch-Krüger nutzt das Angebot seit ca. einem Jahr für die ganze Familie. Auch sie ist begeistert von dem Ergebnis der Umgestaltung: „Offen, hell, freundlich und lauter nette Leute“, so lautet ihr Fazit. Als Mutter zweier Töchter besorgt sie gerne viel Lesestoff für wenig Geld in der Bücherei, „da käme ich mit dem Kaufen gar nicht nach - bei dem Konsum meiner beiden Leseratten.“An interessanten Büchern und neuen Medien gibt es in der Stadtbücherei sicherlich eine ganze Menge zu entdecken.  Das Büchereiteam freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Bilder und Text: Stadt Herzogenrath


Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten 24.02.2011

Schmökern ist hier Trumpf
von Elisa Zander

SchmoekernHerzogenrath. Toll finden Fiona Görtz und Saskia Ullrich vor allem die Petits Fours, die in der wiedereröffneten Stadtbücherei an der Erkensstraße angeboten werden. Darüber hinaus ist es aber der «positive Eindruck», der die beiden Zwölfjährigen begeistert.
Damit meinen sie die frischen Farben an den Wänden, den neuen Teppichboden, die vielen neuen Sitz- und Lesemöglichkeiten und die veränderte Regalanordnung. Über zehn Wochen lang war die Stadtbücherei zwecks Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten geschlossen.

84.000 Euro sind in die Maßnahme geflossen, 60 Prozent, etwa 50.000 Euro, wurden über Landesmittel finanziert. Hinzu kommen etwa 60.000 Euro Baukosten, Planung und Bauleitung oblagen dem Fachbereich Bau und Betrieb der Stadt Herzogenrath.

Unter Leitung von Bernd Lehrheuer wurde auch die Computeranlage überarbeitet. Frei liegende Kabel verschwanden unter Putz und Beton. Neben dem Schönheitseffekt «haben wir so eine große Unfallgefahrenstelle gebannt», erklärt Lehrheuer.

Die Bibliothekarinnen haben mit Mitgliedern des Vereins Pro Stadtbücherei konzeptionelle Änderungen vorgenommen. Die Bereiche für Kinder- und Jugendliteratur wurden getrennt, die Jugend kann nun auf der oberen Etage ungestört stöbern. Bibliothekarin Kirsten Moss erläutert noch einen Grund: «Erwachsene leihen oft Jugendliteratur aus. Wir hoffen, dass das auch umgekehrt funktioniert.»

Die Jugendabteilung steht unter dem Motto «Blue for you» und ist so farblich vom Rest der oberen Etage abgetrennt. Die neue Displaywand bietet die Möglichkeit, verschiedene Medien zu präsentieren. Die können dann in den bereit stehenden blauen Sitzsäcken gelesen werden.

Umbau politisch unumstritten
Wer lieber in einem Sessel oder auf einer Couch Platz nimmt, dem bieten sich verschiedene Optionen - bei den Zeitschriften etwa oder im neuen Lesecafe mit Kaffeeautomat nahe der Kinderbibliothek. Überall finden sich gemütliche Plätze für die Kunden. Derer waren es erfreuliche 27.000 im Jahr 2010.